Switch Mind wurde 2017 initiiert und richtete sich vor allem an geflüchtete Erwachsene in Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen. Das Projekt fand in Form von Workshops direkt in den Unterkünften statt und hatte zum Ziel, die grundlegenden Prinzipien unserer demokratischen Rechte und der damit einhergehenden Pflichten einfach und handlungspraktisch zu erklären. Damit wurde einerseits die Verständigung zwischen den Mitarbeitenden und den BewohnerInnen verbessert, andererseits wollten wir mit dem Projekt die Selbstständigkeit und gesellschaftspolitische Partizipation der Geflüchteten in Deutschland unterstützen.
Dabei ging es stets darum, die individuellen Erfahrungen und den Background der Teilnehmenden zu berücksichtigen und auf Augenhöhe mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die Leitung der Workshops durch
Personen mit eigener Migrationsgeschichte hat diesen Effekt positiv unterstützt.
Im Jahr 2020 haben wir unsere internen Ressourcen neu ausgerichtet und unseren Fokus auf andere Projekte gelegt.
Heute, fünf Jahre später, erkennen wir, dass die Themen, die uns damals bewegt haben, nichts an Bedeutung verloren haben – im Gegenteil: Es ist wichtiger denn je, Menschen den Weg zur Integration zu erleichtern, ihnen unsere demokratischen Werte näherzubringen und damit Toleranz und Respekt in unserer Gesellschaft zu stärken.
Aus diesem Grund möchten wir Switch Mind ab 2025 wieder zum Leben erwecken, mit frischen Ideen, neuen Perspektiven und dem gleichen Engagement für Offenheit, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung.
Angelehnt an unser Projekt Switch Kids – deine Reise um die Welt, hat auch Switch Bigs interkulturelle Weltreisen in Hamburg ermöglicht – nur eben für Erwachsene!
Menschen aus verschiedenen Ländern besuchten sich gegenseitig Zuhause, kochten zusammen und erzählten sich von den Traditionen und Bräuchen ihrer Heimat. Wie alle unsere Projekte hatte auch Switch Big zum Ziel, kulturelle Brücken in der Hansestadt zu bauen.
Switch Business war unser kulturelles Austauschprogramm für Unternehmen. Mitarbeiter aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen wurden in heterogene Gruppen eingeteilt und haben gemeinsam verschiedene Aktivitäten unternommen. Beispielsweise haben sie gemeinsam typische Speisen eines Landes zubereitet, Redewendungen in anderen Sprachen gelernt oder sich gegenseitig über die sozialen und politischen Hintergründe ihrer Länder informiert. Ziel der "Business-Reisen" war es, MitarbeiterInnen (großer, internationaler) Unternehmen für die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft zu sensibilisieren und ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Sowohl vor als auch nach der eigentlichen "Reise" fanden Coachings zum Thema "interkulturelle Kompetenzen" statt, die von professionellen TrainerInnen durchgeführt wurden.
